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Coronavirus (COVID-19): Was Eigentümer von Immobilien jetzt wissen müssen

Coronavirus (COVID-19): Was Eigentümer von Immobilien jetzt wissen müssen

Das Coronavirus stellt eine Bedrohung für ganz Deutschland dar. Auch, wenn der Häusermarkt normalerweise erst spät von Wirtschaftskrisen getroffen wird, stehen die Immobiliensegmente bereits jetzt unter Beobachtung.

Machen Sie sich keine Sorgen

Im Normalfall werden erst die Finanzmärkte getroffen, bevor eine konjunkturelle Entwicklung für den Immobilienmarkt folgt. Sofern sowohl die Verbreitung als auch Erkrankungen durch das Coronavirus kontrolliert werden können, müssen Sie als Eigentümer nicht um Ihre Werte bangen – Sie können also vorerst beruhigt bleiben. Dennoch zeigt der Index, der von der Immobilien Bank Deutsche Hypo regelmäßig erhoben wird, dass das Immobilienklima in Deutschland betrübt ist. Allerdings liegt das nicht nur am Coronavirus: Seit einigen Monaten schwankt der Stimmungswert. Die Tendenz peilt schon länger die untere Richtung an. Doch es lässt sich ganz klar festhalten, dass der aktuelle Rückgang vor allem durch die Stimmungswerte im Hotelbereich kommt, die aus der bestehenden Panik um das Coronavirus resultieren. 

Der Barometerwert ist auf 100,5 Punkte gesunken, was einen historischen Tiefpunkt darstellt. Da die Skala von 0 bis 200 reicht, lassen Werte unter 100 auf eine negative Erwartungshaltung schließen.

Der Hotelsektor ist stark vom Coronavirus betroffen

Es ist nicht verwunderlich, dass der Hotelsektor sehr empfindlich reagiert. Nicht nur Großveranstaltungen wurden abgesagt; Die Übernachtungen in Hotels sind weitestgehend untersagt worden. Ebenso wurde die Immobilienmesse MIPIM, die Mitte März stattfinden sollte und als eine der größten Messen der Branche gilt, auf den Juni verschoben. 

Mit einem historischen Vergleich stellen die Immobiliendienstleister Cushman & Wakefield analytisch dar, dass der Hotelsektor am Stärksten betroffen sein wird: In den USA sind während der SARS-Epidemie in den Jahren 2002 und 2003 die Besucherzahlen aus China und Hongkong um ein Viertel gesunken. Rund drei Millionen Menschen aus China reisen heutzutage jährlich in die USA. Es wird davon ausgegangen, dass die Auswirkungen des Coronavirus für die Hoteliers noch drastischer ausfallen könnten, als in den frühen 2000er Jahren – Denn seit der Corona-Pandemie ist der Tourismus nicht nur in China, sondern in zig weiteren Ländern, zum Erliegen gekommen. 

Auch Thomas Beyerle, der Researchleiter des Investmentmanagement Catella in Deutschland, ist davon überzeugt, dass der Entertainment- und Hotelbereich mit den größten Umsatzeinbrüchen rechnen muss. Während der SARS-Epidemie konnte er dieses Phänomen bei Immobilien in Asien feststellen. Durch die hohen Umsatzeinbußen erfolgten die Abwertungen der Immobilien.

Immobilienexperten bleiben gelassen

Obwohl viele Menschen und Experten in Panik geraten – Die Immobilienexperten bleiben vorerst gelassen. Auch Cushman & Wakefield lassen sich bisher nicht aus der Ruhe bringen. Aus ihrer Sicht sei es zu früh Konsequenzen für den Immobilienmarkt vorauszusehen, die als Folge des Coronavirus entstehen könnten. Sie distanzieren den Immobilienmarkt ganz klar von dem Aktienmarkt und stellen fest, dass der Immobilienmarkt sich viel langsamer verändert.

Außerdem scheint es so, als wären konjunkturelle Auswirkungen bisher nicht an den Büromärkten angekommen zu sein, denn der Deutsche-Hypo-Immobilienklimaindex zeigt auf, dass der Markt für Büroimmobilien stabil ist. 

Die Investitionen in Immobilien könnten im ersten Quartal des Jahres allerdings geringer ausfallen, denn viele Investoren halten sich taktisch zurück, so Thomas Beyerle. Dabei sollte bewusst sein, dass die Transaktionen nicht gänzlich ausbleiben – Sie verschieben sich bloß. Die aus diesem Phänomen folgenden Konsequenzen könnten sein, dass die Investments im langjährigen Durchschnitt möglicherweise wieder höher geraten könnten. 

Zusammenfassend können wir Ihnen ans Herz legen: Lassen Sie sich von dem Coronavirus vorerst nicht beunruhigen. Die Prozesse, die rund um den Immobilienmarkt stattfinden, werden auch weiterhin erfolgen. Sollten Sie Informationen zu einem möglichen Platzen der Immobilienblase oder einer anstehenden Immobilienkrise lesen wollen, haben wir kurzem einen passenden Artikel diesbezüglich veröffentlicht. Klicken Sie dazu einfach hier

Sofern Sie sich trotzdem noch eine weitere, fachkundige Meinung einholen wollen, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Das Team von Immobiliendirektankauf.de ist für Sie da!

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