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Wie kann man sich vor Sommerhitze im Haus schützen?

Wie kann man sich vor Sommerhitze im Haus schützen?

Für das laufende Jahr 2022 prognostizieren mehrere Wettermodelle in Europa und den USA  einen sehr warmen Sommer. Im Mai gab es schon einen Vorgeschmack auf die Hitze und in so manchen Häusern herrschten bereits unangenehm warme Temperaturen. Gerade unter dem Dach oder auf der Südseite des Hauses kann es oft unerträglich heiß werden. Was kann man tun, damit das eigene Heim nicht zum Backofen wird? Ein paar Informationen und Tipps haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Kühlende Maßnahmen für Neubauten

Wer ein neues Haus baut, hat viele Möglichkeiten, es von Grund auf hitzevermeidend zu konzipieren. So schützen gut isolierte Häuser im Sommer auch vor Hitze. Materialien, die Wärme gut speichern (hohe Wärmespeicherkapazität), aber einen langsamen Wärmedurchgang (niedrige Temperaturleitzahl) haben, sind hier besonders geeignet. Eine gute Dämmung der Wände ist ein weiteres Plus zur Hitzevermeidung in den Innenräumen.

Zum Hitzeschutz gehören außerdem Rollläden oder Markisen. Auch Dachüberstände sollten so geplant werden, dass die flach einstrahlende Wintersonne einfallen kann, die höher stehende Sommersonne aber abgeschirmt wird. Bei der Raumplanung ist zu berücksichtigen, dass Schlafzimmer möglichst auf der kühleren Nordseite des Hauses liegen sollten. Bei der Auswahl der Dachziegel helfen helle Farben, die Wärmeaufnahme des Gebäudes im Sommer deutlich zu senken.

Immer mehr Häuser werden mit Wärmepumpen-Heizungen ausgestattet. Bei vielen Modellen besteht die Möglichkeit, diese im Sommer so einzustellen, dass die Lüftung zur Kühlung des Hauses beiträgt.

Last but not least lässt sich auch bei der Anlage des Gartens ein Hitzeschutz integrieren. Eine zwar erst langfristig wirkende Maßnahme ist das Pflanzen eines Baumes auf der Südseite des Hauses. Er spendet Schatten und hält einen Teil der Sonnenstrahlung ab.

Weitere Tipps, um die Hitze draußen zu lassen

Nicht nur beim Bau eines neuen Hauses gibt es Maßnahmen zum Hitzeschutz. So richten sich folgende Tipps an alle, die es im Sommer gern kühl im Haus haben:

  • Richtig lüften: Ideal ist es, die kühlen Nacht-  und frühen Morgenstunden zum Lüften zu nutzen. Durchzug bei weit geöffneten Fenstern ist am effektivsten, wobei in einem Haus mit mehreren Etagen die Fenster auf verschiedenen Ebenen geöffnet werden sollten. Da warme Luft bekanntlich nach oben steigt, das Öffnen von Dachfenstern nicht vergessen!
  • Am besten außenliegenden Sonnenschutz anbringen, damit die Wärme gar nicht erst nach innen gelangt. Hier gibt es zum Beispiel außenliegende Raffstores oder Rollläden, die sich manchmal auch nachträglich anbringen lassen.
  • Als günstige Variante bieten sich Sonnenschutzfolien an. Allerdings ist die Anbringung von außen auf das Fensterglas oft etwas mühsam. Und je nach Grad der Tönung halten sie auch das Licht ab und verdunkeln damit die Innenräume.
  • Innen angebrachte Rollos, Plissees, Lamellen und Faltstores gibt es in großer Auswahl und oft zu günstigen Preisen. Aber sie müssen bereits eingedrungene Sonnenstrahlung reflektieren, ihre Wirksamkeit ist beschränkt. Hier sollte man auf Rollos und Gardinen mit weißen oder reflektierenden Oberflächen und geringer Transparenz setzen.
  • Auch elektrische Geräte heizen zusätzlich zur Sonne den Wohnraum auf. Deshalb sollten z.B. Lampen, TV-Geräte und Computer ausgeschaltet und nicht im Stand-by-Modus gelassen werden. Außerdem sind Fernseher mit Internetzugang nie wirklich ausgeschaltet, da sie ständig bereit für Updates sind. Deshalb sollte man die Geräte komplett vom Stromnetz nehmen. Das reduziert nicht nur die Wärme, sondern verringert ganz nebenbei den Stromverbrauch.
  • Auch Ventilatoren können für eine angenehme Kühlung sorgen. Sie sind im Vergleich zu Raumklimageräten sowohl in der Anschaffung als auch im Stromverbrauch deutlich günstiger.
  • Klimaanlagen kosten wertvolle Energie. Und neben den indirekten CO2-Emissionen belasten Anlagen, die nach dem Kompressionsbetrieb arbeiten, mit klimaschädlichen Kältemitteln die Umwelt. Soll es trotzdem eine professionelle Dauerlösung in Form einer Klimaanlage sein, sollten sich Eigentümer und Eigentümerinnen in jedem Fall von Fachleuten beraten lassen.

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