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Welche Faktoren wirken sich positiv auf den Immobilienwert aus?

Welche Faktoren wirken sich positiv auf den Immobilienwert aus?

Sie haben vor, Ihre Immobilie zu verkaufen oder wollen sich zum Beispiel im Rahmen einer Erbschaft oder Scheidung über den Wert Ihrer Immobilie informieren? Dafür ist es interessant zu wissen, welche Faktoren sich überhaupt auf den Immobilienwert auswirken. Welche Eigenschaften dabei sogar für eine Wertsteigerung der Immobilie sorgen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Objektive Faktoren

Der Wert einer Immobilie wird vor allem nach objektiven Faktoren bestimmt. Neben den gängigen Kriterien wie dem Alter und Zustand der Immobilie und ihrer Lage gehören dazu:

  • Standard Ausstattung: Je gewöhnlicher der Schnitt der Räume und die Ausstattung der Immobilie, desto höher wird ihr Wert angesetzt. Allzu individuelle und luxuriöse Anpassungen wirken sich meist eher negativ auf den Wiederverkaufswert der Immobilie aus, da mit ihr nur eine kleine Zielgruppe erreicht werden kann und es schwer ist, sie weiterzuveräußern. Je mehr der Käufer noch an der Immobilie verändern muss, damit sie seinen Vorstellungen entspricht, desto weniger ist er bereit, für sie zu zahlen.
  • Niedrige Unterhalts-/ Instandhaltungskosten: Erhöhte Unterhalts- und Instandhaltungskosten entstehen nicht nur bei Immobilien mit Luxusausstattungen wie Saunen oder Pools. Auch ein großes Grundstück mit viel Rasenfläche bringt einen körperlichen und finanziellen Aufwand mit sich, den nicht jeder zu leisten bereit ist. In Häusern mit offen gebauten Räumen ist außerdem mit hohen Heizkosten zu rechnen, die sich ebenfalls negativ auf den Immobilienwert auswirken können.
  • Rechtliche Lasten: Sind die Käufer mit dem Erwerb der Immobilie nicht frei darin, wie sie mit ihrem neuen Eigentum verfahren können, beeinflusst das den Wert der Immobilie negativ. Solche Lasten können zum Beispiel bestehende Wege- oder Wohnrechte für dritte Parteien sein.
  • Bebauungspotenzial: Je mehr Fläche für (zukünftige) Eigentümer bei der Immobilie und dem Grundstück laut Bebauungsplan für Anbauten etc. noch zur Verfügung steht, desto mehr steigt der Wert des Grundstücks.
  • Mikrolage: Natürlich haben auch die genaue Lage der Immobilie und ihre unmittelbare Umgebung einen Einfluss auf ihren Wert. Die Lage kann dabei sowohl wertmindernd als auch werterhöhend sein.

Subjektive Faktoren

Neben den objektiven Faktoren spielen auch subjektive Faktoren bei der Entscheidung, ob jemand bereit ist, den angegebenen Preis für die Immobilie zu zahlen, eine große Rolle. Dabei sind individuelle Vorlieben entscheidend. So wird eine Familie, die gerne gemeinsam kocht, einen großen Wert auf eine geräumige Küche legen und, im Gegensatz zu Leuten, die wenig kochen, bereit sein, dafür auch mehr zu zahlen. Auch Ausstattungen wir zum Beispiel ein Pool können in den Augen einiger einen Pluspunkt darstellen, während andere eher die Arbeit sehen, die mit der Instandhaltung eines Pools verbunden ist und ihn als negativen Punkt sehen.

Gerade die subjektiven Faktoren machen es so wichtig, dass Sie bei dem Verkauf Ihrer Immobilie die richtige Zielgruppe ansprechen, welche bereit wäre, den von Ihnen gewünschten Kaufpreis zu zahlen. 

Fazit

Auch wenn Sie auf Faktoren wie die (Mikro-)Lage Ihrer Immobilie zu dem Zeitpunkt der Wertbestimmung keinen Einfluss mehr haben, können Sie dennoch beim Bau oder bei Um- und Anbauten auf die Ausstattung und die Bebauung des Grundstücks und ferner auf rechtliche Belastungen der Immobilie achten, um den Immobilienwert nicht zu mindern.

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