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Strom sparen bei der Weihnachtsbeleuchtung: Weniger kann mehr sein!

Strom sparen bei der Weihnachtsbeleuchtung: Weniger kann mehr sein!

Gerade in diesen Zeiten von Inflation, Kostensteigerungen, Energiekrise und Klimawandel ist Strom sparen eine sinnvolle Maßnahme. Einerseits prüfen viele Verbraucher derzeit, wie sie ihren Verbrauch reduzieren können – gleichzeitig fällt es ihnen aber auch schwer, in der Vorweihnachtszeit auf die funkelnden Lichter der gewohnten Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten. Doch wer Verbrauch und Kosten im Auge behält oder auf alternative Lichtquellen umsteigt, kann sich die festliche Stimmung trotzdem erhalten. Vielleicht erkennen viele Menschen dann, dass weniger auch mehr sein kann. Informationen und Ideen dazu haben wir im folgenden Beitrag zusammengestellt.

Experten sprechen sich gegen die Weihnachtsbeleuchtung aus

Experten der Deutschen Umwelthilfe raten, in diesem Jahr auf die Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten und so Energie und Kosten zu sparen. Demnach würden private „Beleuchtungsorgien“ mit über 600 Millionen Kilowattstunden so viel Strom verbrauchen wie eine mittlere Großstadt im Jahr. Das bedeutet, eine Stadt wie beispielsweise Bochum könnte mit dem Strom, den die privaten Lichterketten & Co. verbrauchen, ein ganzes Jahr lang am Laufen gehalten werden.

Schon im letzten Jahr summierten sich die Kosten für private Weihnachtsbeleuchtung auf unglaubliche 196 Millionen Euro. In diesem Jahr würde eine entsprechend umfangreiche Beleuchtung sicher noch um einiges teurer werden. Ein guter Grund, sich Gedanken um stromsparende Alternativen zu machen.

Worauf sollte man beim Kauf von Lichterketten achten?

Wer in der Weihnachtszeit nicht auf seine Beleuchtung verzichten möchte, sollte zunächst seine vorhandenen Lichterketten und andere Leuchtobjekte in Augenschein nehmen. Konventionelle Glüh- oder Halogenlampen verbrauchen deutlich mehr Strom als LED-Lampen, die mit etwa 1/10 des Stroms auskommen. Denn während eine LED-Lichterkette 5 Watt benötigt, brauchen die herkömmlichen Varianten rund 50 Watt. Außerdem halten LED-Lampen rund 100 x länger, die Investition in neue LED-Modelle lohnt sich also.

Eine Beispielrechnung macht das deutlich:

Angenommen, zwei Lichterketten mit jeweils 24 Lämpchen – eine herkömmliche und eine mit LED - leuchten an insgesamt 28 Tagen je 8 Stunden bei einem angenommenen Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde. Für diese eine kleine konventionelle Lichterkette mit Glüh- oder Halogenlämpchen entstehen in den 4 Wochen dann Stromkosten in Höhe von 4 Euro, während die vergleichbare LED-Variante nur Kosten in Höhe von etwa 40 Cent verursacht.

Wie kann man noch bei der Weihnachtsbeleuchtung Strom sparen?

Neben dem Einsatz von LED-Lämpchen gibt es weitere Möglichkeiten, den Energieverbrauch und damit die Kosten für die Weihnachtsbeleuchtung in Grenzen zu halten. Lichterketten machen nur dann Sinn, wenn sie gesehen werden. Daher sollte man die Beleuchtung nachts ausschalten oder zumindest mit einer Zeitschaltuhr so regeln, dass sie nicht unnötig lange Strom verbraucht.

Auch LED-Solar-Lichterketten sind eine mögliche um umweltschonende Alternative. Es ist gut, wenn die Solarpanels einige Sonnenstunden bekommen, doch auch bei bedecktem Himmel produzieren sie bis zu 25 % ihrer normalen Leistung – genug, um abends ein paar Stunden lang für energiesparende Weihnachtsbeleuchtung und wohlige Atmosphäre zu sorgen. Um bei Solar-Lichterketten auch die Sicherheit zu gewährleisten, sollte man im Außenbereich auf die Kürzel IP44, IP54, IP64 oder ein „Tropfen im Dreieck“-Zeichen achten. Auch Prüfsiegel wie das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit  sowie das VDE- oder TÜV-Siegel helfen bei der Kaufentscheidung.

Schöne Alternativen zu Lichterketten

Für Weihnachtsstimmung können nicht nur Lichterketten und Co. sorgen. So zaubern beispielsweise auch Fenstersterne mit Teelichthaltern mit ihren kleinen Flammen eine heimelige Atmosphäre. Auch echten Kerzen wird in diesem Jahr ein Revival prognostiziert. Kerzen sollte man wegen der Brandgefahr allerdings nie unbeaufsichtigt brennen lassen! Für den Außenbereich gibt es große Laternen mit echten Kerzen, die ein weihnachtliches Ambiente schaffen.

Statt mit großer Festtagsbeleuchtung ist es also auch möglich, mit kleineren natürlichen Lichtquellen für eine schöne Stimmung zu sorgen – und so kann weniger mehr sein!

 

Haftungsausschluss: Die Blogartikel von Jensen & Doering besitzen lediglich einen informativen Charakter und stellen keine Rechts- oder Anlageberatung dar.

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