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Keller ausheben – Was gibt es beim Kellerbau zu berücksichtigen?

Keller ausheben – Was gibt es beim Kellerbau zu berücksichtigen?

Sie bauen gerade ein Haus und planen für Ihren Neubau einen Keller, oder sind Eigentümer einer Bestandsimmobilie, der Sie nachträglich einen Keller hinzufügen möchten? Ein großes Projekt, das gut geplant werden möchte, aber auch zur Wertsteigerung der Immobilie beitragen kann. Welche Schritte notwendig sind, um einen Keller zu bauen und aus welchen Faktoren sich die Kosten unter anderem zusammensetzen, erklären wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Erster Schritt: Keller planen

Bevor Sie sich an die Arbeit machen und anfangen den Boden für Ihren Keller auszuheben, sollten Sie Ihr Projekt vorher gut durchdenken, um keine Arbeitsschritte zu vergessen oder von den anfallenden Kosten überrascht zu werden. Eine gute Planung kann außerdem baulichen Mängel verhindern, die dazu führen können, dass der Wärme- und Feuchtigkeitsschutz des Kellers später Probleme bereitet.

Bevor es aber überhaupt an die Umsetzung Ihres Vorhabens gehen kann, müssen Sie sich zunächst ein Baugrundgutachten sowie eine Baugenehmigung für Ihren Keller einholen. Erst dann sind Sie dazu berechtigt, mit den Arbeiten anzufangen. Neben der Beschaffenheit des Bodens sollte auch der Grundwasserpegel beachtet werden, aus denen sich Besonderheiten für den Bau ergeben könnten. Auch die Lage von Anschlüssen und Kanälen sollten bei den Bauarbeiten beachtet und in der Planung berücksichtigt werden. Die Abdichtung des Kellers sowie die Dämmung der Kellerwände sollten gut geplant werden, um keine Wärme über den Keller zu verlieren und Feuchtigkeit im Raum verhindern zu können. 

Je nachdem, wie Sie planen Ihren Keller nach der Fertigstellung zu nutzen, ergeben sich beispielsweise in Hinblick auf die Dämmung verschiedene Anforderungen an den Raum. Auch darüber, welche Materialien Sie für Ihren Keller verwenden wollen, sollten Sie sich im Klaren sein. Dies ist letztlich nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch des Budgets.

Zweiter Schritt: Erde ausheben

Um einen Keller bauen zu können, muss durch das Ausheben der Erde erst einmal Platz für einen Keller geschaffen werden. Das erfordert nicht nur Zeit, die Entsorgung der ausgehobenen Erde ist auch mit einigen Kosten verbunden. Zunächst muss der Boden ausgehoben werden, was je nach Bodenklasse unterschiedliche Kosten mit sich zieht. Ein Container für den Erdaushub muss gemietet und transportiert werden und der Erdaushub schließlich auch bei der Deponie entsorgt werden. Die Preise richten sich dabei nach der Menge des Erdaushubs in Kubikmetern. Falls Sie den Erdaushub nicht selbstständig in den Container füllen, fallen auch hierfür Kosten an. Schnell kommen so mehrere tausende Euro an Kosten zusammen. Daher will das Projekt Kellerbau gut geplant sein.

Nachträgliche Unterkellerung von Bestandsimmobilien

Einen Keller zu bauen ist generell nicht nur bei Neubauten möglich, auch im Nachhinein kann bestehenden Immobilien unter den richtigen Umständen ein Keller hinzugefügt werden.

Bei Bestandsimmobilien ist die Unterkellerung der Immobilie jedoch nicht immer umsetzbar und es sollte in jedem Fall ein Statiker mit der Prüfung der Gebäudestabilität beauftragt werden. Teilweise sind der Aufwand und die Kosten das nachträgliche Hinzufügen eines Kellers jedoch so hoch, dass es lohnender sein könnte, sich nach Alternativen, wie zum Beispiel einen Anbau oder einen unterkellerten Garten, zu erkundigen.

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