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Ein Gewächshaus – für mehr Freude an eigener Ernte

Ein Gewächshaus – für mehr Freude an eigener Ernte

Immer mehr Hobbygärtner und –gärtnerinnen möchten sich ihren Traum vom eigenen Gewächshaus im Garten erfüllen. Dabei ist es nicht nur ein schönes Hobby, Gemüse, Obst und Kräuter anzubauen und damit zu wissen „wo es herkommt“, auch der anhaltende Boom zur Selbstversorgung spielt eine große Rolle. Im Schutz eines Gewächshauses kann man viele Pflanzen deutlich länger kultivieren als in der freien Natur – einige sogar ganzjährig. Im nachfolgenden Beitrag finden Sie einige Informationen rund um die Planung eines Gewächshauses.

Braucht man für ein Gewächshaus eine Baugenehmigung?

Allgemein kann man davon ausgehen, dass ein Gewächshaus unter 40 m³ ohne Baugenehmigung gebaut werden darf.  Es gibt aber keine deutschlandweit einheitlichen Bestimmungen, stattdessen gelten in den einzelnen Bundesländern individuelle Vorschriften und Regularien zur Bebauung auf dem eigenen Grundstück. So sollte sich jeder, der ein Gewächshaus im Garten errichten möchte, beim zuständigen Bauamt erkundigen, ob eine Baugenehmigung für ein Gewächshaus erforderlich ist.

Welche Gewächshaustypen gibt es?

Die Bauform eines Gewächshauses variiert je nach Standort und Verwendung und ist natürlich auch vom persönlichen Geschmack abhängig. Als klassische Variante gilt das freistehende Gewächshaus, wobei dies in seiner Erscheinungsform sowohl von der Größe als auch von der Bauweise sehr unterschiedlich sein kann. Massive Konstruktionen können aus einem Holz-, Stahl- oder  Aluminiumrahmen gebaut sein und auch die Dacheindeckung ist variabel. Typischerweise ist ein freistehendes Gewächshaus von allen Seiten lichtdurchlässig und bietet damit die größtmögliche Sonneneinstrahlung. Das freistehende Gewächshaus gibt es auch mit schrägen Seitenwänden. Hier geht die im Winter bessere Lichtausbeute allerdings zu Lasten der Nutzfläche.

Wer keine Möglichkeit oder zu wenig Platz für ein freistehendes Gewächshaus hat, für den kann ein Anlehngewächshaus eine geeignete Alternative sein. Dies sind sozusagen halbierte Häuser, die platzsparend an eine Gebäudewand angebaut werden. Anlehngewächshäuser bieten zwar weniger Platz, doch für sie spricht der günstigere Anschaffungspreis. Ein weiterer großer Vorteil des Anlehngewächshauses ist der geringere Energieverbrauch gegenüber einem freistehenden Gewächshaus, vor allem wenn beide ganzjährig genutzt werden. Durch die stabile Gebäudemauer, die Wärme speichert, ist das Anlehngewächshaus auch besser vor der Witterung geschützt. Da Anlehngewächshäuser oft als Erweiterung des Wohnraums gewertet werden, benötigen diese in der Regel immer eine Baugenehmigung.

Auch für Hobbygärtner, die nur über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen, gibt es eine Lösung: Kleine Balkongewächshäuser ähneln von der Form her den Anlehngewächshäusern und können auch auf kleinstem Raum Platz finden.

Die richtige Standortwahl

Ein optimaler Standort zeichnet sich nicht nur durch Optik und gute Erreichbarkeit aus. Es gibt weitere Faktoren, die bei der Standortauswahl eines Gewächshauses berücksichtigt werden sollten. Für eine optimale Lichtausbeute sollte die Lage des Gewächshauses so gewählt werden, dass möglichst den ganzen Tag Sonnenlicht darauf fällt und auch in den Morgen- und Abendstunden genügend Wärme entsteht. Gleichzeitig darf in den heißen Mittagsstunden keine Überhitzung entstehen, damit die Pflanzen nicht austrocknen.

Die Ausrichtung hängt auch davon ab, wofür das Gewächshaus überwiegend genutzt werden soll. Für eine reiche Gemüseernte im Sommer und Herbst empfiehlt sich beispielsweise eine Nord-Süd-Ausrichtung der Längsachse. Bei tieferem Sonnenstand im Winter oder Frühjahr fällt das Licht eher seitlich ein. Soll also das Gewächshaus in erster Linie zum Überwintern von frostempfindlichen Pflanzen oder zur Anzucht im Frühjahr genutzt werden, ist eine Ost-West-Ausrichtung der Längsachse entlang des Sonnenlaufs günstiger.

Der Standort für ein Gewächshaus sollte außerdem windgeschützt und nicht von ganzjährigen Schattenwerfern wie hohen Gebäuden oder Nadelbäumen umgeben sein. Auch der Mindestabstand zur Grundstücksgrenze muss beachtet werden.

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