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Eigenheimwechsel – Zeitgleich ein Haus kaufen und sein Eigenheim verkaufen

Eigenheimwechsel – Zeitgleich ein Haus kaufen und sein Eigenheim verkaufen

Sie sind auf ein Immobilienangebot gestoßen, das Sie sich nicht entgehen lassen können, sind aber bereits Eigentümer einer anderen Immobilie, die Sie zunächst verkaufen müssten? Oder Sie müssen in eine neue Stadt ziehen und dafür Ihr Eigenheim verkaufen, um sich im neuen Wohnort eine andere Immobilie kaufen zu können? Das klingt erst einmal kompliziert und ist mit einigem Aufwand verbunden, aber nicht unmöglich. Wie Sie die Doppelbelastung stemmen und erfolgreich zeitgleich Käufer und Verkäufer von Immobilien sein können, erklären wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Abwicklung des Eigenheimwechsels

Für einen reibungslosen Ablauf des Eigenheimwechsels wäre es ideal, wenn der Verkauf und der Kauf zur gleichen Zeit stattfinden. So können Sie das neue Haus finanzieren, ohne auf erspartes Eigenkapital zurückgreifen zu müssen, indem Sie die Summe aus dem Verkauf Ihres Eigenheims einfach neu investieren. Ebenfalls kommen Sie so nicht in die Lage, aus Ihrem verkauften Eigenheim ausziehen zu müssen, ohne bereits eine neue Bleibe gefunden zu haben.

Sollten Sie doch in die Situation kommen, Ihre Immobilie verkauft zu haben, bevor Sie Eigentümer einer neuen geworden sind, stehen Ihnen verschiedene Optionen zur Verfügung. Eine Option wäre, für die Zwischenzeit in eine Mietswohnung zu ziehen und von dort aus nach Ihrem neuen Zuhause zu suchen. Eine andere, für Sie angenehmere Option wäre, mit dem Käufer Ihres Eigenheims eine Übergangsvereinbarung abzuschließen, bis Sie ein neues Haus kaufen. Diese Vereinbarung ermöglicht es Ihnen, für 60 bis 90 Tage nach Verkauf des Objekts in ihm wohnen zu bleiben, wenn Sie dem Käufer im Gegenzug dafür Mietzahlungen zusprechen.

Falls Sie in die gegensätzliche Situation kommen sollten, dass Sie zwar bereits ein neues Objekt gefunden haben, welches Sie kaufen möchten, der Verkauf Ihrer eigenen Immobilie sich jedoch in die Länge zieht, könnten Sie versuchen, den Kauf aufzuschieben. Reden Sie mit dem Verkäufer darüber, ob ein späterer Vertragsabschluss möglich ist, wenn Sie zum Beispiel bereits die Anzahlung überweisen – vorausgesetzt, Sie befinden sich in der finanziellen Lage, dies tun zu können. Sie könnten ebenfalls in Erwägung ziehen, Ihre Immobilie zu vermieten, bis sich ein Käufer gefunden hat und mit den Mieteinnahmen die Raten für das neue Haus abzubezahlen.

Zwischenfinanzierung

Die Finanzierung kann sich schwierig gestalten, falls Sie die Anzahlung für den Kauf der neuen Immobilie bereits leisten müssen, bevor Sie das Geld aus dem Verkauf Ihres Eigenheims erhalten haben. Wenn Sie nicht über genügend Eigenkapital verfügen sollten, um die Kosten aus eigener Tasche stemmen zu können, gilt es, die Finanzierung gut zu planen.

Das Stichwort lautet hier „Zwischenfinanzierung“. Bei der Zwischenfinanzierung handelt es sich um eine Sonderform der Baufinanzierung, die eingesetzt wird, wenn Eigenkapital theoretisch vorhanden ist, zum gegebenen Zeitpunkt allerdings noch nicht verfügbar ist – so wie im Falle der zu leistenden Anzahlung vor Verkauf der eigenen Immobilie. Die Laufzeit einer Zwischenfinanzierung ist auf 24 Monate begrenzt, es wird ein variabler Zinssatz festgelegt und es fällt keine Vorfälligkeitsentschädigung an. Allerdings ist eine Zwischenfinanzierung im Vergleich zur klassischen Finanzierung auch kostspieliger.

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