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Der Frühling ist nicht mehr weit – Gartentipps für den Februar

Der Frühling ist nicht mehr weit – Gartentipps für den Februar

Vielen Gartenbesitzern kribbelt es bereits in den Fingern. Zwar liegt der Garten noch im Winterschlaf, doch es gibt einige Dinge, die man auch im Februar schon machen kann. Zwar sollte man nicht zu früh mit einigen Gartenarbeiten beginnen, aber nachfolgend erfahren Sie Beispiele dafür, was bereits jetzt möglich und sinnvoll ist, um später einen blüten- und ertragreichen Sommer und Herbst zu genießen.

Was kann man jetzt schon im Garten machen?

Ob es um die Planung, die Bodenpflege, den Rückschnitt von Bäumen, Sträuchern und Gräsern oder die Vorzucht von Blumen, Gemüse und Kräutern geht, es gibt für Garten-besitzer jetzt schon eine Menge zu tun. Auch für die Instandsetzung von Gartengeräten sowie Schuppen und Gewächshäusern sowie die Reinigung von Nistkästen ist es eine gute Zeit. 

Umgestaltung richtig planen

Wenn Veränderungen gewünscht sind – z.B. ein neues Blumenbeet - kann man sich nun mit der Planung beschäftigen. Standort, Größe und Ausführung sollten wohlüberlegt sein. In Gartencentern und in Fachbetrieben kann man sich Anregungen holen und beraten lassen. Für die Detailplanung ist es vorteilhaft, eine maßstabsgetreue Skizze zu erstellen. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte man darauf achten, dass diese mit den Standortbedingungen zurechtkommen und zu unterschiedlichen Zeiten blühen, damit immer Farbe und Leben im Beet sind. Pflanzen, die auch für Bienen und nützliche Insekten attraktiv sind, dürfen auf keinen Fall fehlen!  

Wie ist es um den Boden bestellt?

Das Umgraben der Beete ist überholt und verändert das Ökosystem unnötig. Nur wenn der Boden sehr schwer ist, sollte er mit Mist (z.B. Pferdemist) und Humus aufgelockert werden. Organische Substanzen können in alle Beete eingebracht werden, dabei reicht aber eine oberflächliche Einbringung, denn der Rest wird von Mikroorganismen erledigt. Falls es frostfrei und trocken ist, können die ersten Gemüsebeete mit Hacke und Harke saatfertig gemacht werden. Da die Unkrautwurzeln in dieser Jahreszeit noch überschaubar sind, können sie bei dieser Arbeit gleich mit entfernt werden.

Mit der Rasenpflege kann man sich noch etwas Zeit lassen. Falls es aber sehr nasse Stellen gibt und sich regelrechte Pfützen bilden, sollte man für den Abfluss des Wassers sorgen. Hierfür einfach, z.B. mit einer Grabegabel, Löcher in den Rasen stechen, durch die das Wasser dann abfließen kann.
Um die Bodenqualität im Garten zu ermitteln, können bei frostfreiem Wetter Erdproben entnommen und an entsprechende Labore zur Analyse gesendet werden.

Februar ist die Zeit für den Gehölzschnitt

In dieser Zeit befinden sich Bäume und Sträucher noch in der Winter-Ruhephase. Sie sind kahl und so lässt sich gut beurteilen, wo ein Rückschnitt erforderlich ist. Wenn Unsicherheit über die Stärke des Rückschnitts oder zur Schnittführung besteht, sollten entsprechende Informationen und Ratschläge eingeholt werden. Auch für sommerblühende Sträucher wie die Hortensie ist der Februar ein guter Zeitpunkt für den Rückschnitt. 

Bitte beachten: Zum Schutz der Vögel, die ab März mit Nestbau und Brut beginnen, dürfen Bäume, Hecken und Sträucher nur bis Ende Februar stark beschnitten werden.

Vorzucht von Blumen, Gemüse und Kräutern

Viele Pflanzen dürfen bei niedrigen Temperaturen noch nicht ins Freie gepflanzt oder gesät werden. Man kann sie aber drinnen vorziehen. Sommerblumen sind kälteempfindlich und sollten erst nach den Eisheiligen im Mai ins Beet gepflanzt werden. Einen Wachstumsvorsprung bekommen Sie durch die Anzucht in einem Mini-Gewächshaus bei Temperaturen um die 25 Grad. Beim Gemüse sind es die Sorten mit einer besonders langen Keimdauer wie Paprika und Chili, die schon ab Ende Februar vorgezogen werden können. 
Mini-Gewächshäuser gibt es aus Glas, Holz und Kunststoff. Man kann sie kaufen oder auch einfach selbst herstellen.

Sind die Gartengeräte alle einsatzbereit?

Der Februar ist auch eine gute Zeit, Gartengeräte unter die Lupe zu nehmen und ggf. auf Vordermann zu bringen. Der Rasenmäher benötigt vielleicht eine Überholung oder einen Schliff beim Profi. Sind auch Sägen, Scheren und Spaten einsatzbereit? Und wie sieht es mit dem Gewächshaus, dem Hochbeet und den Rankhilfen aus – gibt es eventuell Reparaturbedarf? Auch ein aufgeräumter Schuppen macht Freude und erleichtert die Gartenarbeit.  
 

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