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Dachbegrünung auch auf Garage oder Carport - für ein besseres Klima

Dachbegrünung auch auf Garage oder Carport - für ein besseres Klima

Es ist Frühling und damit die ideale Zeit, das Dach der Garage oder des Carports zu begrünen. Diese Flächen sind ideal, um der Natur ein Stück Lebensraum zurückzugeben. Für die Realisation eines solchen Projektes muss man kein Landschaftsgärtner sein. Gründächer werden als Alternative zu üblichen Dacheindeckungen immer beliebter, denn sie haben viele Vorteile. Welche das sind und was bei Anlage der Dachbegrünung zu beachten ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag. Außerdem geben wir Ihnen Tipps für geeignete Pflanzen und mögliche Förderungen für solche Begrünungsmaßnahmen.

Was spricht für eine Dachbegrünung?

Der Schutz vor Hitze ist einer der positiven Effekte eines begrünten Daches. Durch die Substratschicht und die Pflanzen wird das darunterliegende Dach vor direkter Sonneneinstrahlung bewahrt und in der Garage bzw. unter dem Carport bleibt es schon kühl. Ein herkömmliches Garagendach kann sich im Hochsommer bis zu 80 Grad erhitzen und damit auch die Umgebungsluft aufheizen – da leistet ein derartiger „Temperaturregler“ einen guten Dienst.

Die Dachbegrünung fungiert aber nicht nur als Schutz vor UV-Strahlung, auch andere Witterungseinflüsse wie Sturm und Hagel werden abgepuffert. Dadurch kommen begrünte Dächer deutlich länger ohne Reparaturen und Sanierungen aus als herkömmliche Dächer. Außerdem wird das  Mikroklima der Umgebung durch die Bindung von Feinstaub und die Verdunstung einer Dachbegrünung verbessert. Gründächer tragen - insbesondere in der Stadt - zur Verbesserung der Luft bei, dämpfen den Lärm und führen Regenwasser in den natürlichen Kreislauf zurück.

Ein weiterer Pluspunkt ist der ökologische Nutzen einer Dachbegrünung. Sie bietet nicht nur Pflanzen, sondern auch vielen Tieren Lebensräume – selbst mitten in der Stadt. Bienen und Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge, Ameisen und Wanzen sind auf Gründächern zu finden. So leisten Dachbegrünungen einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Last but not least sind begrünte Dächer natürlich auch schön anzusehen und werten das Grundstück optisch auf!

Intensive oder extensive Dachbegrünung?

Eine Intensiv-Begrünung mit Sträuchern und Stauden ist aufwändig in Bezug auf Kosten und Pflege und erfordert außerdem dicke Substratschichten, die auch ein hohes Gewicht bedeuten. Daher ist für die Begrünung von Garagen- oder Carportdächern die Extensiv-Begrünung üblich. Hier verwendet man niedrigwüchsige Pflanzen, die an extreme Witterungsbedingungen wie Hitze, Trockenheit und Kälte optimal angepasst sind. Es sind in erster Linie Moose, Sukkulenten und Kräuter, die außerdem mit einer geringen Substrathöhe von weniger als 10 cm auskommen. Da das Gewicht dann vergleichbar mit einer bei Flachdächern üblichen Kiesschicht ist, können Dächer meist auch nachträglich begrünt werden. Wichtig ist es aber, das Dach vorher auf Statik und Dichtigkeit zu prüfen.

Welche Pflanzen sind geeignet?

Die Auswahl der Pflanzen richtet sich auch nach der Höhe der Substratschicht und dem Standort des Gebäudes. Die Höhe der Vegetationsschicht liegt bei extensiver Begrünung zwischen einigen bis hin zu 15 Zentimetern. Sedumpflanzen benötigen nur eine geringe Substratschicht, für Kräuter wie Lavendel oder Thymian sollte die Schicht etwas dicker sein.

Je vielfältiger die Pflanzenauswahl, umso höher ist der ökologische Nutzen und die Artenvielfalt. Natürlich kann ein begrüntes Dach auch als Kräutergarten dienen – dafür muss es allerdings gut zugänglich sein.

Das wichtigste Kriterium für die Auswahl der Pflanzen: Sie müssen robust sein, den Winter genauso überstehen wie Hitze und wenig Niederschlag. Geeignet sind neben Kräutern und Ziergräsern besonders Steingartengewächse wie Mauerpfeffer, Hauswurz und andere Flachballenpflanzen. Am besten schauen Sie sich bei Ihrem Gärtner oder im Gartencenter um und lassen Sie sich dort individuell beraten.

Gibt es Zuschüsse oder Förderprogramme?

Viele Kommunen schätzen den ökologischen und auch wirtschaftlichen Nutzen begrünter Dächer. Die Verwertung der Niederschläge entlastet die Kanalisation und die Kläranlagen. Daher werden entsprechende Begrünungsmaßnahmen von einigen Städten und Gemeinden gefördert, zum Beispiel durch finanzielle Zuschüsse oder Reduktion der Abwasserkosten.

Außerdem werden Dachbegrünungen als Ausgleichsmaßnahme anerkannt.

Es lohnt sich also, sich bei den zuständigen Stellen in Ihrem Wohnort zu erkundigen!

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