Ihr Ansprechpartner für den Ankauf von Immobilien

Jetzt anrufen: 0461 67426338

Bewegungsmelder - sinnvoll für die dunkle Jahreszeit

Bewegungsmelder - sinnvoll für die dunkle Jahreszeit

Wer in der dunklen Jahreszeit eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für sein Grundstück treffen möchte, für den ist ein Bewegungsmelder eine sinnvolle Anschaffung. Aber auch im Haus sind Bewegungsmelder praktisch, bieten mehr Sicherheit und können sogar Energie sparen. Mehr darüber, welche Anwendungsgebiete und unterschiedliche Bauarten es gibt und was beim Kauf von Bewegungsmeldern zu beachten ist, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag.

Wo kann man Bewegungsmelder einsetzen?

Im Außenbereich sorgen Bewegungsmelder mit gekoppelter Lampe zum Beispiel dafür, dass man im Dunkeln sicher und unfallfrei vom Carport ins Haus gelangt, da der Weg sowie Stolpersteine wie Stufen ausreichend beleuchtet werden. So werden Bewegungsmelder häufig für Garage oder Carport, für die Wegbeleuchtung oder für die Haustür installiert. Ebenso ergänzen sie den Einbruchschutz, denn unerwünschte Personen auf dem Grundstück werden ins Licht getaucht und dadurch abgeschreckt.

Auch im Innenbereich leisten Bewegungsmelder gute Dienste. Sei es, weil man nachts nicht nach dem Lichtschalter tasten möchte oder auch wenn man, beispielsweise vollbeladen mit Einkaufstüten, keine Hand frei hat. Im Haus kommen Bewegungsmelder daher gern im Flur in Treppenbereichen oder auch im Bad zum Einsatz.

Welche unterschiedlichen Bewegungsmelder gibt es?

Bei den besonders im privaten Bereich häufig eingesetzten Bewegungsmeldern handelt es sich meist um diese Varianten:

  • Infrarot-Bewegungsmelder (IR oder PIR Melder)
  • Mikrowellen- oder Radarmelder (HF-Bewegungsmelder)
  • Melder mit Fotozelle

Die im Privatbereich gängigsten Infrarot-Bewegungsmelder funktionieren, indem ein Sensor die Wärmestrahlung von Menschen, Tieren oder Fahrzeugen in seiner näheren Umgebung empfängt. Sie reagieren auf eine Veränderung der Temperatur im überwachten Bereich, wobei die Temperatur unterschiedlich sensibel eingestellt werden kann. Bei dieser Art von Bewegungsmeldern dürfen keine undurchsichtigen Hindernisse zwischen dem Melder und dem überwachten Bereich vorhanden sein. Da bei dieser Variante nur Signale empfangen und nicht aktiv gesendet werden, nennt man solche Bewegungsmelder auch Passiv-Infrarotmelder (PIR-Melder).

Ein HF-Bewegungsmelder dagegen erzeugt hochfrequente elektromagnetische Wellen und empfängt deren Echo, wenn dieser Energiestrahl unerwartet reflektiert wird. So reagiert dieser Bewegungsmelder unabhängig von der Temperatur der erfassten Objekte. HF-Melder können auch indirekt platziert werden und können je nach Leistungsfähigkeit Veränderungen durch Hindernisse hindurch erfassen.  Daher  können HF-Melder selbst hinter Wänden, Vorbauten usw. montiert werden.  Durch diese Eigenschaft eignen sie sich auch besonders zur Objektüberwachung, da sie gut versteckt montiert werden können.

Eher selten kommen im privaten Bereich Fotozellen-Bewegungsmelder zum Einsatz. Diese werden meistens zur professionellen Objektüberwachung an Maschinen oder Fabrikationsstraßen installiert. Die Fotozelle sendet ein kontinuierliches Bild der Umgebung, auf die der Sensor gerichtet ist, und reagiert je nach Einstellung auf optische Veränderungen. Für moderne Fotozellenmelder lassen sich über eine Software bzw. App diverse Parameter definieren.

Kann man mit Bewegungsmeldern Strom sparen?

Im Innenbereich lässt sich durch die regelmäßige Abschaltung von Lichtquellen, wenn sich niemand im Raum bewegt, Energie sparen. Besonders häufig kommen Bewegungsmelder daher bei der Beleuchtung von Fluren und Treppenhäusern zum Einsatz. Auch wer häufig vergisst, das Licht im Keller oder Flur auszuschalten, kann mit einem Bewegungsmelder den Stromverbrauch senken. In Räumen, wo oft das Licht brennt, obwohl sich niemand dort aufhält, ist die bedarfsgerechte Beleuchtung durch einen Bewegungs- oder Präsenzmelder ebenfalls eine gute Möglichkeit, Strom zu sparen.

Worauf sollte man beim Kauf von Bewegungsmeldern achten?

Egal, für welchen Einsatzbereich der Bewegungsmelder gedacht ist – folgende grundlegende Aspekte sollten als Kriterien für die Kaufentscheidung berücksichtigt werden.

  • Installationsbereich
  • Montageart
  • Befestigungsmöglichkeiten
  • Erfassungsbereich und Erfassungswinkel
  • Reichweite
  • Abmessungen
  • IP-Schutzart
  • Einstellungsoptionen, wie z.B. die Leuchtdauer

Wenn das Licht den Nachbarn stört…

Generell gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für die Montage eines Bewegungsmelders im Außenbereich. Doch es ist zu beachten, dass durch das Licht keine Gefährdung oder Belästigung für andere entsteht. Fühlt sich der Nachbar erheblich gestört, kann es zum Nachbarschaftsstreit kommen. Doch nicht in jedem Fall kann sich ein Nachbar gegen diese Art der Belästigung wehren. Hier kommt es darauf an, wessen Interessen überwiegen: die des einen Nachbarn an seiner Sicherheit oder die des anderen, der sich durch die Beleuchtung beeinträchtigt fühlt.

Hier sind die konkreten Umstände entscheidend, wie die Stärke der Lichtquelle und deren Ausrichtung. So kann es sein, dass ein Scheinwerfer, der das Schlafzimmer des Nachbarn erfasst oder gar gezielt auf das Nachbargrundstück ausgerichtet ist, wieder abgebaut werden muss.

 

Haftungsausschluss: Die Blogartikel von Jensen & Doering besitzen lediglich einen informativen Charakter und stellen keine Rechtsberatung dar.

Sie haben Fragen?

Schreibe Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an – wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Jetzt anrufen0461 67426338